Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Februar 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform “AlphaDesk”, bereitgestellt von der AlphaLing GmbH (nachfolgend “Anbieter”), durch den Kunden (nachfolgend “Auftraggeber”).
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Die AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender oder abweichender Bedingungen des Auftraggebers die Leistung vorbehaltlos erbringt.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist die Bereitstellung der cloudbasierten HR-Management-Plattform “AlphaDesk” als Software-as-a-Service (SaaS). Die Plattform umfasst insbesondere folgende Funktionen:
- Mitarbeiterverwaltung und Onboarding
- Zeiterfassung und Arbeitszeitmanagement
- Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung
- Support-Ticketsystem
- Inventar- und Geräteverwaltung
- Abteilungsmanagement
Der genaue Funktionsumfang richtet sich nach dem vom Auftraggeber gewählten Tarifmodell. Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Plattform weiterzuentwickeln und Funktionen zu ergänzen, solange der vertraglich geschuldete Leistungsumfang nicht eingeschränkt wird.
3. Registrierung und Kontoeröffnung
Die Nutzung der Plattform setzt eine Registrierung des Unternehmens (Mandant) voraus. Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu machen und diese aktuell zu halten.
Der bei der Registrierung angelegte Benutzer erhält die Rolle des Unternehmenseigentümers (Owner) und ist für die Verwaltung des Unternehmenskontos verantwortlich. Weitere Benutzer können über das Einladungssystem der Plattform hinzugefügt werden.
Der Auftraggeber ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich und haftet für alle Aktivitäten, die unter seinem Konto stattfinden. Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
4. Nutzungsrechte und Pflichten
Der Anbieter räumt dem Auftraggeber für die Dauer des Vertrags ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform im Rahmen der vereinbarten Leistungsbeschreibung ein.
Der Auftraggeber verpflichtet sich insbesondere:
- Die Plattform nur für den bestimmungsgemäßen Zweck der Mitarbeiterverwaltung zu nutzen.
- Keine Inhalte hochzuladen oder zu verarbeiten, die gegen geltendes Recht verstoßen oder Rechte Dritter verletzen.
- Die Plattform nicht zu dekompilieren, zu reverse-engineeren oder auf andere Weise den Quellcode zu extrahieren.
- Sicherzustellen, dass die im Rahmen der Mitarbeiterverwaltung verarbeiteten personenbezogenen Daten den geltenden Datenschutzvorschriften entsprechen.
- Für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Pflichten gegenüber seinen Mitarbeitern verantwortlich zu sein, insbesondere hinsichtlich der Information und Einwilligung.
5. Verfügbarkeit und Support
Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,5 % im Jahresmittel. Planmäßige Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftszeiten durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
Die Verfügbarkeitsberechnung umfasst nicht: geplante Wartungsfenster, Störungen durch höhere Gewalt, Ausfälle beim Internetprovider des Auftraggebers sowie Störungen, die auf ein Verhalten des Auftraggebers zurückzuführen sind.
Support wird per E-Mail an info@alphaling.de während der Geschäftszeiten (Mo\u2013Fr, 9:00\u201318:00 Uhr MEZ) bereitgestellt. Supportanfragen werden in der Regel innerhalb von zwei Werktagen beantwortet.
6. Preise und Zahlung
Die Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preismodell des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht anders angegeben.
Die Abrechnung erfolgt monatlich oder jährlich im Voraus, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.
Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise mit einer Ankündigungsfrist von drei Monaten zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums anzupassen. Der Auftraggeber hat in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preisänderung.
7. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung ist der Höhe nach auf die vom Auftraggeber in den letzten 12 Monaten gezahlte Vergütung beschränkt.
Der Anbieter haftet nicht für den Verlust von Daten des Auftraggebers, soweit der Schaden dadurch verursacht wurde, dass der Auftraggeber es unterlassen hat, regelmäßige Datensicherungen durchzuführen und dadurch sicherzustellen, dass verlorene Daten mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.
8. Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Bei jährlicher Abrechnung beträgt die Kündigungsfrist drei Monate zum Ende des Vertragsjahres.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber die Plattform missbräuchlich nutzt oder mit der Zahlung trotz Mahnung länger als 30 Tage in Verzug ist.
Nach Beendigung des Vertrags hat der Auftraggeber die Möglichkeit, seine Daten innerhalb von 30 Tagen zu exportieren. Nach Ablauf dieser Frist werden sämtliche Daten des Auftraggebers unwiderruflich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
9. Datenschutz
Der Schutz personenbezogener Daten hat für den Anbieter höchste Priorität. Einzelheiten zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten entnehmen Sie unserer Datenschutzerklärung.
Soweit der Anbieter im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Dieser wird als gesondertes Dokument bereitgestellt.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses. Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit angemessener Ankündigungsfrist zu ändern. Die Änderungen werden dem Auftraggeber per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Auftraggeber nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt.